18 Vorgehensmodelle & Systeme (Klassiker):

Lineare Vorgehensmodelle und Methodiken: Klassische Projektlogiken mit Phasen (Analyse → Konzept → Umsetzung → Roll‑out), klaren Meilensteinen und sequenzieller Abarbeitung; gut für stabile Problemstellungen.

Ein Anwendungsbeispiel ist die Einführung eines neuen ERP-Systems in einem produzierenden Mittelständler mit stabilen Geschäftsprozessen, bei dem die Beratung die Phasen Analyse (Ist-Zustand, Anforderungen), Konzept (Zielprozesse, Softwareauswahl), Umsetzung (Anpassung, Test) und Roll-out (Go-Live, Hypercare) strikt sequenziell durchläuft, um Risiken zu minimieren und Meilensteine wie Blueprint-Freigabe oder User-Acceptance-Tests nachvollziehbar zu kontrollieren.

Frage: „Welche Phasen-Meilensteine müssen wir in unserem linearen Vorgehensmodell zwingend freigeben, um den Übergang von der Ist-Analyse zur vollständigen Produktivnutzung bei stabilen Rahmenbedingungen sicherzustellen?“​

Einsatz: Projekte mit stabilen Anforderungen und niedriger Unsicherheit (z.B. Standardsoftware-Implementierungen, Compliance-Projekte, Prozessstandardisierungen), wo sequenzielle Logik, klare Verantwortlichkeiten, Gating-Mechanismen und Nachverfolgbarkeit Priorität haben, um Budgets, Termine und Qualität durch traditionelle Wasserfall- oder V-Modelle zu sichern.

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