Einsatz strukturierter Vorgehensweisen wie Kriterienkataloge, Nutzwertanalysen, Szenario‑Technik oder Entscheidungsbäume, um Alternativen vergleichbar zu machen.
Ein Anwendungsbeispiel ist die Auswahl eines neuen CRM‑Systems, bei der ein Unternehmen mehrere Software‑Alternativen anhand eines Kriterienkatalogs (z.B. Kosten, Funktionsumfang, Integrationsaufwand, Usability, Datenschutz) mittels Nutzwertanalyse bewertet, zusätzlich Szenarien für zukünftiges Wachstum durchspielt und bei hoher Investitionssumme einen Entscheidungsbaum zur Abbildung verschiedener Marktentwicklungen und Migrationspfade verwendet.
Frage: „Mit welcher Alternative erreichen wir unter Berücksichtigung aller relevanten Kriterien, Wahrscheinlichkeiten und Zukunftsszenarien den höchsten Nutzen‑Risiko‑Quotienten, und wie sensibel ist unsere Entscheidung gegenüber Veränderungen einzelner Annahmen (z.B. Kosten, Volumina, Eintrittswahrscheinlichkeiten)?“
Einsatz: Bei komplexen Investitions‑ oder Strategiewahlen an (z.B. Standortentscheidungen, Technologie‑Auswahl, Portfolio‑Priorisierung), um Alternativen systematisch vergleichbar zu machen, Transparenz über Kriterien und Trade‑offs zu schaffen, Unsicherheit und Szenarien explizit zu berücksichtigen sowie Entscheidungen gegenüber Management und Stakeholdern nachvollziehbar und belastbar zu dokumentieren.
