Betrachtet Situationen mit mehreren Akteuren, die wechselseitig voneinander abhängige Entscheidungen treffen; Modelle sind formal‑mathematisch und unterstellen rationales Verhalten im Sinne definierter Zielgrößen.
Ein Anwendungsbeispiel ist die Preisstrategie in einem Oligopolmarkt, bei dem zwei große Telekommunikationsanbieter gleichzeitig entscheiden, ob sie ihre Tarife senken oder halten sollen, da der Gewinn jedes Unternehmens stark von der Reaktion des Konkurrenten abhängt – ein klassisches Duopol-Modell wie Cournot oder Bertrand, das Nash-Gleichgewichte berechnet, um dominante Strategien zu finden.
Frage: „Welche Strategiekombination führt unter rationalem Verhalten aller Akteure (definiert durch Gewinnmaximierung) zu einem stabilen Gleichgewicht, und wie können wiederholte Interaktionen Kooperation trotz individueller Anreizen zum Verrat fördern?“
Einsatz: Für wettbewerbliche Szenarien mit interdependenten Entscheidungen (z.B. Preis-/Investitionskriege, Bieterauktionen, Verhandlungen mit Lieferanten/Kunden, Koalitionsbildung), wo formale Modelle wie Auszahlungsmatrizen oder Bäume rationale Strategien unter Annahme gegenseitiger Abhängigkeiten und Zielkonflikte ermitteln und Verhandlungsspielräume oder Kooperationspotenziale transparent machen.
