07 Stakeholderanalyse (interne Analyse & Organisation):

Identifikation relevanter Anspruchsgruppen, ihrer Interessen, Machtposition und möglichen Beiträge oder Widerstände zur Strategie.

Frage: Wer sind die Schlüssel‑Stakeholder, was sind ihre Interessen/Macht, wie gewinnen wir sie für das Projekt?

Einsatz: Projektstart, Veränderungsprozesse, heikle Entscheidungen

06 Produktlebenszyklus (interne Analyse & Organisation):

Typische Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung/Rückgang, um Marketing‑ und Investitionsentscheidungen phasengerecht zu steuern.

Frage: In welcher Phase (Einführung, Wachstum, Reife, Rückgang) befindet sich unser Produkt und was heißt das für Investitionen, Preise und Marketing?

Einsatz: Roadmaps für Produkte, Budget‑Allokation

05 Produkt‑Markt‑Matrix (z. B. Ansoff; interne Analyse & Organisation)

Vier Grundrichtungen – Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation – für Wachstumspfade.

Frage: Wollen wir mit bestehenden/neuen Produkten auf bestehenden/neuen Märkten wachsen (Marktdurchdringung, ‑entwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation)?

Einsatz: Wachstumsstrategien, Portfolio‑Diskussion.

04 Strategie‑Canvas (Blue Ocean):

Visualisierung, auf welchen Leistungsdimensionen ein Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern hoch oder niedrig investiert, um Differenzierungspotenziale zu identifizieren.

​Frage: Auf welchen Leistungsmerkmalen investieren alle, wo können wir bewusst höher oder niedriger liegen, um uns zu differenzieren?
Einsatz: Entwicklung von Value‑Propositions, Identifikation „blauer Ozeane“

03 Konkurrenzanalyse (externe Umwelt & Wettbewerb):

Detaillierter Blick auf einzelne Wettbewerber (Ziele, Strategien, Stärken/Schwächen, Positionierung), oft auf Basis von Five Forces und Marktkennzahlen.

Frage: Wer sind unsere Hauptwettbewerber, wie positionieren sie sich, worin sind sie besser/schwächer als wir?

Einsatz: Vorbereitung auf Pitches, Go‑to‑Market, Re‑Positionierung.

02 Porter Five Forces (externe Umwelt & Wettbewerb):

Analyse der Branchenattraktivität anhand fünf Kräfte: Bedrohung neuer Wettbewerber, Verhandlungsmacht von Lieferanten und Kunden, Bedrohung durch Substitute sowie Rivalität unter bestehenden Wettbewerbern.

Frage: Wie attraktiv ist unsere Branche, wie stark ist der Wettbewerbsdruck durch Rivalen, neue Anbieter, Substitute sowie die Macht von Kunden und Lieferanten?

Einsatz: Branchen‑Screening, Begründung von Preis‑ und Markteintrittsstrategien.

01 PESTEL‑Analyse (externe Umwelt & Wettbewerb):

Systematische Betrachtung externer Faktoren Political, Economic, Social, Technological, Environmental, Legal, um Chancen und Risiken im Umfeld zu erkennen und die Strategie daran anzupassen.

Frage: Welche politischen, wirtschaftlichen, sozialen, technologischen, ökologischen und rechtlichen Faktoren beeinflussen unser Geschäft?
Einsatz: Frühe Phase, Markt‑/Umfeldanalyse, Update vor größeren Strategie‑Reviews.

Aus der Reihe SalesCube „Strategie-Curriculum“

Aus der Reihe SalesCube „Strategie-Curriculum“

Aus der Reihe SalesCube „Strategie-Curriculum“ von Umfeld- und Wettbewerbsanalyse über interne Analysen bis hin zu Entscheidungs- und Vorgehensmodellen. Bei SCC Sales Services Bielefeld gibt es den Überblick …

Testen Sie Ihr Vertriebswissen

Testen Sie Ihr Vertriebswissen

Sie wollen wissen, wie professionell Sie wirklich sind? Kein Thema. Testen Sie es jetzt und hier, in unserer SCC App

Wir freuen uns über Ihre Anregungen zum Thema Wissen im Vertrieb. Wie wichtig sind Sales Skills für Ihr Unternehmen?

Außergewöhnliches aus dem Alltag – Beratung zu HR-Services

Außergewöhnliches aus dem Alltag – Beratung zu HR-Services

In Absprache und Einverständnis mit dem Kunden, möchten wir einen kurzen Abriss geben, über den Inhalt einer Beratungsstunde von SCC Sales Services im Dialog. Unser Kunde aus Bielefeld bietet div. Leistungen zur Lohnabrechnung- und HR-Dienstleistungen (ASP/ Datacenter) an und konkurriert gegen Steuerberater und DATEV-Lösungen. Abrechnungsdienstleistungen (Hosting von Gehaltsabrechnungen, Druck, Implementierung,…) pro Abrechnungsfall verlangen etwa 10,00 EUR bis 15,00 EUR pro Monat, pro Personalfall (inkl. Meldungen, Bescheinigungen, Betreuung bei Prüfungen, ggf. digitale Personalakte). In komplexeren Fällen, z.B. Schichtmodelle, Tarifverträge, viele Korrekturen, Baulohn usw. sind die Preise etwas höher.

Der konkrete Angebotspreis sollte aber immer aus einer eigenen Kalkulation (interne Kosten pro Abrechnung + gewünschte Marge und Sicherheitseinbehalt) abgeleitet werden und dann mit den heute am Markt aufgerufenen Konditionen der relevanten Wettbewerber in Ihrer Zielgruppe abgeglichen werden. Betrachtet werden hier der Lohnkostenpreis gegenüber dem Lohnverrechnungspreis (Angebotspreis) und dem üblichen Marktpreis (Schätzklausur aus Mitbewerberpreisen).

Ein Uplift oder die Marge kann durchaus hoch sein, weil Fachkräfte im Routinebetrieb viele Mandanten und Mitarbeiter effizient abrechnen können, während der Arbeitsaufwand nicht proportional mitwächst.

Ein Schwerpunkt ist die feine und sehr klare Leistungsbeschreibung: Ein oft unterschätztes Risiko dabei ist, pauschal „Full Service“ zu verkaufen, ohne exakt abzugrenzen, was enthalten ist und was zusätzlich berechnet wird.

Als Negativbeispiel wurde im Dialog ein Anbieter (Mitbewerber) genannt, der für 19,99 Euro „alles“ als Personalabteilung anbietet und dadurch von Kunden mit Aufgaben überzogen wurde (z.B. Geschäftsführer-Verträge, Dienstvereinbarungen, Auslandsentsendung), die wirtschaftlich nicht zu stemmen sind.​

Die Sichtweise aus dem Vertrieb: Vertriebsseitig geht es darum, Kunden von Steuerberater/DATEV oder Lohnbüros auf das eigene Hosting- bzw. Rechenzentrumsangebot zu ziehen.

Argumentationshebel sind vor allem:
Preisvorteil gegenüber bestehenden DATEV-Verträgen (Beispielrechnung: DATEV ca. 10–14 Euro pro Fall vs. eigenes Angebot z.B. 4 Euro, also bis zu zwei Drittel günstiger).

Deutliche Einsparung auch für kleine Betriebe (z.B. Handwerksunternehmen, die jährlich rund 2000 Euro sparen können bei gleicher oder besserer Leistung und erweiterten Auswertungsmöglichkeiten).

SCC würde in diesem Fall helfen, Markt, Wettbewerber und Modelle über „Discovery Calls“ herauszuarbeiten.
Ein Überblick für den Kunden ist wichtig um Chancen, Risiken und nächste Schritte einzuordnen.
Ein Geschäftsmodell wird im Erstgespräch als wirtschaftlich interessant, aber beim Neuaufbau infrastrukturell anspruchsvoll analysiert (Investitionen in Rechenzentrum, Umgebung, Schulung der Mitarbeiter).

Wer steckt eigentlich hinter SCC Sales Services?

„There is no I in Team“, sagte mal eine Kollegin im Sales-Team zum Top-Seller mit dem höchsten Umsatz. Das war lustig, ist aber schon lange her. Heute besteht SCC Sales Services vollkommen unabhängig aus 20 Unternehmern, die es richtig drauf haben. Wir stellen uns bald genauer vor. Aktuell: Unter https://www.sales-cube.de/team finden Sie das öffentliche und engagierte Team von uns. Ab 2026 erweitern wir unser Team.